Seminarprogramm

Wir machen massgeschneiderte Weiterbildungen, Seminare und Workshops für Unternehmen, Firmen, Institutionen, Heime, Verbände und Schulen. Sind Sie auf der Suche nach einem individuellen Seminar für Ihr Unternehmen oder Ihre Schule, freuen wir uns über ein Mail! Gerne besprechen wir zusammen Ihre Vorstellungen.

Wir kommen zu Ihnen oder stellen unsere Kursräume zur Verfügung

Mail: info@kriseninterventionschweiz.ch
Tel: 052 208 03 20

Themenvorschläge

Integrierte Krisenbewältigung

Notsituationen souverän meistern: Krisenmanagement, interne und externe Kommunikation und Care
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schwierige Gespräche führen

Kommunikation in heiklen Situationen: Kündigungen, Informationen mit grosser Tragweite, Gespräche in Stresssituationen
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Social care bei Mitarbeitenden in privaten Krisen

Mitarbeitende in schwierigen Situationen: Was benötigt wer? Wie unterstützen, was unternehmen, wie vernetzen?
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Zivilcourage

Sich für andere einzusetzen kann bei sich und im Team viel bewirken: Was ist Zivilcourage? Wie wirkt sie? Warum helfen wir und warum nicht?

Aggression und Bedrohung im Kundenkontakt: Wie vermeide ich Eskalationen

Angepasstes, sinnvolles Verhalten im Kontakt mit erregten Kunden: Deeskalation, Gesprächsführung, Emotionsregulation
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Stress und Burnout im Unternehmen

Stress und Belastungen im Alltag ist Realität: Welche Faktoren fördern, welche mindern Stress? Sinnvoller Umgang, Früherkennung von Burnout

Psychische Auffälligkeiten

Depression, ADHS, Manie, Borderline Sucht, Essstörungen, Narzissmus - Was ist das genau? Was ist zu beachten? Information für Vorgesetzte, Teamleitungen, Mitarbeitende und weitere Betroffene.

Stressmanagement / Work-Life-Balance / Resilienz

Individueller Umgang mit An- und Überforderung. Nachhaltige Schutzfaktoren. Selbsteinschätzung, Bedeutung von Lebensqualität

Mediengebrauch bei Jugendlichen

Cybermobbing, Onlinesucht, Gewalt und Pornographie: Rolle der Gesellschaft, der Eltern und der Schule. Was ist rechtlich erlaubt? Was ist verboten?

Aggression bei Schülern

Auslöser und Gründe für Gewalttätigkeit, angemessen reagieren, Prävention, Mädchengewalt: was ist anders? Gewaltdrohungen, Amok.

Mobbing im Schulumfeld

Mobbing, Cybermobbing, Sexting erkennen, auseinanderhalten und einschätzen lernen. Rollen von Tätern, Klasse, Mitläufer. Prävention und Intervention.

Traumapädagogik

Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Möglichkeiten in der Schule, Therapieformen.

Umgang mit dem Thema Tod und Sterben

Umgang mit Todesfällen von Schülern, Lehrpersonen, Eltern oder Mitarbeitern. Begleiten von trauernden Kindern oder Jugendlichen. Erkennen und Umgang mit Suizidabsichten.

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Integrierte Krisenbewältigung

Krisenmanagement, interne und externe Kommunikation und Care: Wie Sie eine Krise bewältigen und wie die langfristigen Folgen ausfallen, haben Sie in Ihren Händen!

  • Erkennen und Einschätzen von Krisen
  • Grundlage und Ablauf der Krisenbewältigung: Krisenmanagement, Betreuung, Kommunikation
  • Krisenkonzept und Verantwortlichkeiten: klare Zuständigkeiten und Abläufe
  • Eigene Rolle und Kompetenzen in der Krisensituation kennen sowie die eigenen Grenzen erkennen
  • Praktische Fallbearbeitung

 

Schwierige Gespräche führen

Sie müssen eine Kündigung aussprechen, auf eine Grenzverletzung / Bedrohung angemessen reagieren oder eine heikle Nachricht überbringen. Umgang mit Personen die verbal ausfällig werden, das Gespräch verweigern, Drohungen im Gespräch, Suizidabsichten. Eigene und fremde Wahrnehmung, verschiedene „Wahrheiten“.

  • Kommunikationsmethoden Theorie und Umsetzung
  • Wie kommunziere ich fair und transparent
  • Eskalationen erkennen und entgegenwirken
  • Realistische Übungen zum Thema

 

Social Care bei Mitarbeitenden in privaten Krisen

Private Krisen beeinflussen die Leistung am Arbeitsplatz massgeblich. Wie erkenne ich, wenn ein Mitarbeiter in einer Krise steckt? Möglichkeiten und Grenzen, Auslösende Lebensereignisse, Resilienz, Ressourcen, Trennung/Scheidung, Tod von Familienangehörigen, Suchtprobleme.

  • Analyse von bestehenden und potenziellen Krisenherden
  • Bedeutung und Einfluss von persönlichen Krisen im Arbeitsalltag
  • Resilienzfaktoren und Ressourcen kennen lernen
  • Einfluss von Zufriedenheit auf Leistung
  • Praktische Fallbearbeitung

 

Aggression und Bedrohung im Kundenkontakt: Wie vermeide ich Eskalation

Mitarbeitende mit Kundenkontakt sind immer wieder mit aufgebrachten oder sogar aggressiven Kunden oder Klienten konfrontiert. Wie verhält man sich in einer solchen Situation angemessen und richtig? Beruhigen der Situation, Kennenlernen von Deeskaltionsstrategien

  • Umgang mit Beschimpfungen, Beleidigungen und körperlichen Angriffen
  • Kommunikationsgrundlagen
  • Gesprächsführung bei aufgebrachten Personen
  • Besonderheiten bei Personen mit psychischen Beeinträchtigungen
  • Eigene Stressregulation

 

Zivilcourage

Mut haben in schwierigen Situationen und sich für andere einzusetzen ist nicht leicht, kann aber viel bewirken: Bei sich selber und bei anderen. Erfahren von Gruppendynamik und -druck, Konformität, Normen und Regeln. Kennenlernen und Einüben von Sozialkompetenz und Empathie.

  • Was ist Zivilcourage? Warum helfen wir? Warum nicht?
  • Lernbereich Alltag: Empathie, Selbstbewusstsein, Regeln
  • Wie funktionieren Gruppendynamik und Gruppenregeln
  • Helfen ohne sich selber in Gefahr zu bringen
  • Einsatz im Unternehmen: Was bewirkt Zivilcourage?

 

Stress und Burnout im Unternehmen

Burnout – nur ein Modewort? Je früher betroffene Mitarbeitende unterstützt werden, desto eher lässt sich ein Burnout verhindern. Kosten von Burnout, Absentismus/Präsentismus, Betriebsklima, Rolle der Vorgesetzten, lange Abwesenheit: Kündigung vs. Reintegration

  • Was ist Burnout und welche Ursachen führen zu Burnout?
  • Früherkennung von drohendem Burnout und Prävention
  • Welche Faktoren fördern am Arbeitsplatz Burnout?
  • Reintegration von betroffenen Mitarbeitenden
  • Methoden zum Stressabbau

 

STRESSMANAGEMENT FÜR MITARBEITENDE BZW. LEHRPERSONEN / WORK-LIFE BALANCE / RESILIENZ
STRESS- UND BURNOUTPROPHYLAXE ALS FÜHRUNGSAUFGABE

Ursachen von Stress sind vielfältig und individuell - Umgang mit Stress auch. Wie soll mit Druck, An- und Überforderung umgegangen werden? Was schützt Mitarbeitende nachhaltig? Selbsteinschätzung, Vereinbarkeit der Anforderungen von Vorgesetzten, Mitarbeitenden und eigenen Zielen/Wünschen.     

  • Wie entsteht Stress? Wie erkenne ich (meine) Stressquellen?
  • Was ist Burnout? Anzeichen für Burnout – Selbsteinschätzung
  • Belastungen im Beruf – persönliche Gründe, situative und Umweltfaktoren, berufsspezifische Faktoren
  • Prävention: Bewährte Methoden zur Stressreduktion
  • Resilienz: Was schützt vor dem Ausbrennen? Neue Inputs aus der Forschung
  • Work-Life-Balance - Lebensqualität im Beruf und Privat
  • Interventionsmöglichkeiten zur Burnout-Prävention bei Mitarbeitenden

 

PSYCHISCHE AUFFÄLLIGKEITEN (BEI KINDER UND JUGENDLICHEN BZW. BEI ERWACHSENEN)

Was ist Depression, ADHS, Manie oder Borderline genau und wie äussern sich solche Störungen? Information für Vorgesetzte, Teamleitungen, Mitarbeitende und weitere Betroffene. Suchterkrankungen, Essstörungen, Persönlichkeitsveränderungen, Narzissmus

  • Kennenlernen von häufigen Störungsbildern
  • Auswirkung auf Arbeitsalltag / Schulalltag / Familienleben
  • Entstehung, Funktion, Wirkweise von Therapie und Medikamenten
  • Auftretens-Häufigkeit in der Bevölkerung
  • Umgang als Vorgesetzte und Mitarbeitende bzw. Zusammenarbeit mit Eltern / Umgang als Lehrperson und in der Klasse

Themen im pädagogischen Umfeld:

 

Mediengebrauch bei Jugendlichen: Zwischen Suchtgefahr und Strafrecht

Cybermobbing, Onlinesucht, Sensibilisierung der Kinder, Jugendlichen und Eltern – Was können Primar- und Sekundarschulen unternehmen? Welche Rolle hat die Schule?

  • Chancen und Risiken der neuen Medien
  • Facts zur Mediennutzung von Primar- und Oberstufenschülern
  • Cybermobbing, Gewalt und Pornographie
  • Interventionsmöglichkeiten der Schule
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Konkrete Erfahrungen aus der Praxis

 

Aggression von Schülern - Gewalt in der Schule

Was veranlasst Kinder und Jugendliche zu Gewalttätigkeit? Wie kann angemessen auf Gewalt auf dem Pausenplatz und in der Klasse reagiert werden? Amok in der Schule, Gewaltphatasien auf Facebook, Verhindern von Gewalt.

  • Grundlegendes Wissen über Aggression und Gewalt
  • Mädchengewalt: Was ist anders? Wie darauf reagieren?
  • Prävention innerhalb der Schulklasse; Kriseninterventionsmodelle kennen lernen
  • Warum laufen Jugendliche Amok?
  • Früherkennung und richtig reagieren bei Gewalt-Drohungen
  • Praktische Fallbearbeitung

 

Hänselst Du noch oder mobbst Du schon?

Kinder können ganz schön gemein und fies sein untereinander. Was ist noch normal und wo fängt Mobbing an? Was bedeutet Mobbing genau? Persönlichkeiten bei plagenden Kindern, Rollen von Klasse, Mitläufer, Unbeteiligte, Eltern und Lehrpersonen, Prävention und Intervention, Elternanlässe und Elterngespräche, Rechtliche Grundlagen.

  • Mobbing, Cybermobbing, Sexting erkennen, auseinanderhalten und einschätzen lernen
  • Kennenlernen und einüben von bewährten Interventionsmethoden
  • Schutz von anderen Kindern und eigene Stressregulation
  • Übungen an praktischen Fällen

Traumapädagogik

Traumapädagogik hat sich in den letzten Jahren als neue Fachdisziplin etabliert. Wir vermitteln Wissen und Handlungsmöglichkeiten für Schulen, Heime und weitere Institutionen. Mut machen, die Herausforderungen und Störungen traumatisierter Kinder und Jugendlichen anzunehmen und eine pädagogische Haltung zu entwickeln. Sicherheit und Fertigkeiten auf Handlungsebene erlangen.

  • Wie erkennt man ein Trauma und was sagt die Forschung dazu?
  • Traumafolgestörungen und Pädagogik – welche Methoden und Strategien haben sich bewährt?
  • Angemessene Unterstützung für das ganze System: Betroffene, andere Kinder und Jugendliche, Klassen, Eltern, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter/innen, Leitungspersonen
  • Umgang mit Migranten- und Flüchtlingskinder: Wer kann/soll welche Integrationsleistung erbringen? Integration unter erschwerten Bedingungen. Integration, Segregation oder beides?
  • Übungen mit traumapädagogischen Methoden mit Beispielen aus der Praxis

Umgang mit dem Thema Tod und Sterben

Die Themen Suizid, Tod und Sterben üben auf Jugendliche eine grosse Anziehung aus. Ansprechen und Erkennen von Suizidabsichten. Umgang mit Todesfällen von Schülern, Lehrpersonen, Eltern oder Mitarbeitern. Begleiten von trauernden Kindern oder Jugendlichen. In diesem Seminar erlernen Sie, wie die Schule ihre Schüler in der Verarbeitung unterstützen und wie sie mit dem Tabuthema Suizid umgehen kann.

  • Präventionsarbeit zum Thema Suizid
  • Vorgehen bei Verdacht auf Suizidalität
  • Altersgerechter Umgang mit dem Thema Sterben und Tod
  • Auffangen der Klassendynamik nach Unfalltod, Suizid oder tödlicher Erkrankung