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Allgemeine Informationen

Kursort:
Krisenintervention Schweiz, Neumarkt 4, Winterthur

Kurszeiten: 
Ganztages-Seminare
Eintreffen mit Kaffee und Gipfeli ab 08.00h
Beginn: 08.30h
Ende: 16.30h


Halbtages-Seminare

Beginn: 13.00h
Ende: 18.00h

Anmeldung:

per Mail: info@kriseninterventionschweiz.ch

per Telefon: 052 208 03 20

 

Wir arbeiten interaktiv und möchten auf die individuellen Bedürfnisse unserer Teilnehmenden eingehen. Deshalb beschränken wir die Gruppengrösse auf max. 12 Teilnehmende pro Seminar.

Pausengetränke und Znüni/Zvieri/Früchte sind inbegriffen.

Die Teilnehmenden erhalten eine schriftliche Kursbestätigung oder einen Eintrag in ihr Testatheft/ihren Bildungspass (bitte am Kurstag mitbringen)


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Seminare
Frühling 2017

Umgang mit anspruchsvollen Eltern

sicheres und professionelles Handeln in der täglichen, herausfordernden Elternarbeit


Datum: Mittwoch-Nachmittag, 7. März 2018, 13.00 bis 18.00 Uhr (ausgebucht)

Leitung/Referentin: Beatrice Höhn, lic.phil. Psychologin FSP

Gastreferent: Johann-Christoph Rudin, lic.iur., forensischer Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Verwaltungs- und Schulrecht , Geschäftsführer Kompassus AG


„Zuhause haben wir keine Probleme“ oder „Sie müssen mein Kind besser motivieren“ : Fordernde oder unkooperative Eltern können sehr anstrengend sein und Zeit in Anspruch nehmen. Was muss sich eine Lehrkraft gefallen lassen? Was können Sie bei Anspruchshaltungen tun? 

Was brauchen diese Eltern? Wie „ticken“ sie? Wie kann eine Schule und Lehrkraft ihnen gerecht werden? In diesem Seminar zeigen wir auf, was Eltern „mit besonderen Ansprüchen“ für Bedürfnisse und Ängste haben können und wie eine Lehrkraft oder eine Schul-/Heimleitung darauf reagieren kann.

  • Was muss und was kann die Schule oder das Heim in Bezug auf Elternwünsche /-ansprüche anbieten? Wo sind Grenzen?
  • Psychische Komponenten der Eltern: Kennenlernen von beeinflussenden psychischen Faktoren
  • Handlungsrepertoire in Bezug auf fordernde Eltern erweitern: Fallbesprechungen
  • Rolle der Lehrkraft / der Bertreuungsperson: Ressourcen, Möglichkeiten und Grenzen
  • Rechtliche Situation: Möglichkeiten kennen und  ausschöpfen

Kurskosten:
Fr. 290.- mit Vertrag
Fr. 350.- ohne Vertrag

Anmeldung hier


Mitarbeitende mit psychischen Problemen

Erkennen und richtig reagieren: Psychosoziale Kompetenzen und juristische Möglichkeiten


Wir bieten das Seminar an zwei verschiedenen Daten an. 

Datum 1: Freitag, 2. März 2018 (noch genügend freie Plätze)
Datum 2: Freitag, 20. April 2018 (ausgebucht)

Referentin: Beatrice Höhn, lic.phil., Psychologin FSP

Gastreferentin: Annalena von Allmen, MLaw

Was tun, wenn Mitarbeitende so grosse Probleme haben, dass es sich am Arbeitsplatz auswirkt? Wie erkenne ich, ob jemand nur mühsam ist, oder schon krank? Wie geht man mit eigenartigen Verhaltensweisen und Aggressivität um? Soll ich helfen oder einfach künden? Was darf und soll in Mitarbeitergesprächen wie angesprochen werden? Vermeiden von Eskalationen und zugespitzten Situationen: Früherkennung und Prophylaxe.

Gastreferentin: Frau Annalena von Allmen, MLaw, gibt einen Überblick über die aktuelle Rechtslage und macht auf juristische Fallen aufmerksam. Was ist in welchem Fall machbar, was ist sinnvoll? Darf ich mich von einem Mitarbeitenden trennen, auch wenn er psychische Probleme hat? Was muss beachtet werden? Zeit für individuelle Fragen.

  • Handlungsmöglichkeiten bei Problemfällen: Einbezug von Fachpersonen, Vernetzung, Grenzen der Institution
  • Hilfe in akuten Krisen: Erarbeiten eines sinnvollen und individuellen „Werkzeugkoffers“
  • Kennenlernen von wichtigen Störungsbildern, psychische Auffälligkeiten
  • Juristische Möglichkeiten und Fallstricke kennen lernen
  • Fallbesprechungen

Kurskosten:
Fr. 390.- mit Vertrag
Fr. 450.- ohne Vertrag

Anmeldung hier


Umgang mit herausfordernden Kindern und Jugendlichen

Wenn uns Kinder und Jugendliche im Schul- und Heimkontext ohnmächtig machen

Wir bieten das Seminar an zwei verschiedenen Daten an:

Datum 1: Freitag, 6. April 2018 (noch 1 Platz)
Datum 2: Freitag, 1. Juni 2018 (noch genügend Plätze)

Leitung/Referentin: Beatrice Höhn, lic.phil., Psychologin
Gastreferentin: Gabriela Sigg, Schulsozialarbeiterin, Fachperson "Neue Autorität"


Auffälliges, provokatives oder aggressives Verhalten von Heranwachsenden im Erziehungs- und Schulalltag: Wir beleuchten Ursachen dieser Verhaltensweisen und geben Ideen, wie man als „Profi“ sinnvoll damit umgehen kann. Wir schauen uns das System an, in dem die Kinder und Jugendlichen leben und agieren: Was kann ich von Eltern erwarten und fordern? Wo habe ich als erziehende bzw. ausbildende Person Handlungsmöglichkeiten? Was kann die Schule/das Heim beitragen? Wie und wann ziehe ich Fachstellen sinnvoll mit ein?

Die Gastreferentin Gabriela Sigg ist Schulsozialarbeiterin und beleuchtet das Thema unter dem Gesichtspunkt der „Neuen Autorität“ und gibt Tipps und Tricks aus der Praxis für die Praxis. Für Fallbesprechungen bleibt zudem genügend Zeit. 
Das Konzept der „Neuen Autorität“ wurde von Haim Omer entwickelt und greift Themen auf, die  im Laufe der Zeit aus dem Fokus verschwunden sind: Es geht um die Präsenz der Erziehungs- und Lehrperson in alltäglichen Situationen und um die Klarheit der Kommunikation.

  • Konfliktdynamiken erkennen und Handlungsmöglichkeiten bei Problemfällen: Grenzen der Institution, Vernetzung, Einbezug von Fachpersonen
  • Kennenlernen von Persönlichkeiten mit typischen Verhaltensmustern: Mobben, hänseln, Aggression und Gewalt, provozieren, im Mittelpunkt stehen müssen, intrigieren, drohen…
  • Grenzen zu psychischen Auffälligkeiten kennen lernen: Was ist noch normal?
  • Möglichkeiten und Sichtweisen der „Neuen Autorität“ kennen lernen
  • Erarbeiten von individuellen Handlungsmöglichkeiten und Strategien
     

Kurskosten:
Fr. 390.- mit Vertrag
Fr. 450.- ohne Vertrag

Anmeldung hier


Höher, schneller, weiter – STOP!

Zum sinnvollen Umgang mit Stress und Energiereserven

Datum: Freitag,  4. Mai 2018

Leitung/Referentin: Vera Cajoos, MSc Psychologin ZFH

Dieses Tagesseminar dient dazu, den für das Leben so kennzeichnenden Balanceakt zwischen Anforderungen und Leistungsfähigkeit besser managen zu können. Neben allgemeinen Informationen rund um das Thema wird ebenfalls Zeit für die individuelle Auseinandersetzung eingeräumt.

Sie lernen, was sich hinter den populären Begriffen «Burnout» und «Resilienz» verbirgt und erkennen, welche Folgen Dauerstress auf den Körper und die Psyche haben kann. Sie setzen sich aktiv mit ihren persönlichen Umgangsmustern bei Stress auseinander und identifizieren eigene Stressquellen und Stressverstärker. Der zweite Halbtag dient dazu, einen sinnvollen Umgang mit der begrenzten Ressource «Energie» zu gewinnen. Neben dem Konzept der Charakterstärken werden weitere wichtigen Themen rund um Energiereserven vermittelt - so etwa Schlaf, Ressourcen und Entspannungsverfahren.

  • Anzeichen von Burnout und stressbezogene Verhaltensweisen kennenlernen und individuelle Präventions- und Prophylaxestrategien entwickeln.
  • Folgen von Dauerstress auf körperlicher und psychischer Ebene kennen
  • Schädliche Umgangsmuster kennenlernen
  • Wissen zum Umgang mit individuellen Energiereserven und Entspannungsverfahren

Das Seminar richtet sich an Personen, welche im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Thema Stress und Leistungsdruck konfrontiert sind oder in ihrer Arbeit eine beratende Rolle innehaben, in welcher sie sich diesbezüglich mehr Wissen wünschen. Das Seminar eignet sich für alle Interessierte, welche sich vertiefter mit diesen Themen auseinandersetzen möchten.

Kurskosten:
Fr. 390.- mit Vertrag
Fr. 450.- ohne Vertrag

Anmeldung hier


PRAXIS-Fokus

psychisch belastete Eltern: Auswirkungen auf Kinder; jugendliche und die schule

Datum: Mittwoch, 30. Mai 2018, 16.00-19.00 Uhr

Kinder und Jugendliche die mit psychisch kranken oder belasteten Elternteilen aufwachsen, sind nicht selten. In jeder Klasse muss mit mehreren Fällen gerechnet werden. Psychische Erkrankungen sind aber nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.

Für die Kinder sind die Probleme der Eltern ein Tabu: Es sind Geheimnisse über die niemand Bescheid wissen darf. Kinder, Jugendliche und auch der Partner leiden, schämen sich und kommen in Loyalitätskonflikte. Ein gesunder Kontakt zu anderen Kindern ist oft nur eingeschränkt möglich. 

Wir beleuchten in diesem PRAXIS-Fokus ein dunkles Feld und zeigen auf, welche Probleme entstehen können, wie die Schule/das Heim damit umgehen kann und welche Fachstellen bei der Bewältigung helfen können.

Inhalt:

  • Welche Auswirkungen hat eine psychische Erkrankung eines Elternteils auf Kinder, Jugendliche, Ehepartner sowie die Schule? Was können wir als Erziehende / Unterrichtende tun?
  • Was kann ich von betroffenen Elternteilen erwarten und wie führe ich Gespräche? Was lasse ich lieber bleiben? Tipps, Tricks und Grenzen.
  • Welche Netzwerke und Fachstellen können mich beraten und unterstützen?

Zeit für Diskussionen und Fragen.
Im Anschluss Apéro, bei schönem Wetter im schattigen Innenhof, sonst im "Königssaal" im 3. Stock.

Kosten: 
gratis für Vertragspartner
Fr. 40.- ohne Vertrag

Anmeldung hier


 


Vorankündigung

DASSOZ-FachTagung
in Zusammenarbeit mit UNICEF Schweiz und Krisenintervention Schweiz

KINDERSCHUTZ

im Spannungsfeld von Kinder- und Elternrechten
Reflexionen und Visionen


Datum: Freitag, 21.September 2018
Alte Kaserne Winterthur
 

Den Klimawandel erleben wir auch in der Gesellschaft: Besonders Kinder sind verletzlich und brauchen Schutz und Sicherheit. Wie soll das geschehen? Wer ist hier verantwortlich? Was dürfen Eltern ihren Kindern
noch zumuten – und wo beginnt der Kinderschutzauftrag der Fachleute?

Erfahrungsberichte, Blick in die Forschung, Politische Machbarkeit und Überzeugungstaten: Mit dem ungeschönten Blick aus der Vergangenheit schauen wir in die Gegenwart und fassen mutige Visionen ins Auge – damit Kinder ihren Traum, und nicht Trauma, leben können.

Die Tagung richtet sich an Mitarbeitende von sozial- und sonderpädagogischen Einrichtungen, Sozialzentren und kjz, sowie an Mitarbeitende von Fachstellen im Kinder- und Jugendbereich, Kinderschutzbeauftragte, Schulleitende, Schulpflegemitglieder und Behördenvertretungen, als auch an Fachleute aus Psychotherapie und Schulpsychologie, Kinderheilkunde und Anwaltschaft, …

Programm 09.00 Uhr – 16.30 Uhr
Vormittag: Input – Referate
Nachmittag: Verschiedene Themenblöcke & Schlussplenum
 

Bitte Datum reservieren
Anmeldung aktuell noch nicht möglich



 

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